Begegnungen – 31.1.2019

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Der Text Apg 3, 1-5
Petrus und Johannes gingen um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh uns an! Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen.

Der Impuls
Begegnung hat etwas mit Ansehen zu tun. „Sich auf Augenhöhe begegnen“ sagen wir, in Abgrenzung zu einem Drüber-Hinweg-Sehen. Eine Begegnung auf Augenhöhe braucht nicht die gleiche Körpergröße, sie meint den anderen in den Blick nehmen. Petrus und Johannes tun das. Sie nehmen jenen Mann, der auf dem Boden sitzt, in den Blick und ermutigen ihn, es ihnen gleich zu tun. Das weckt eine Erwartung in ihm. In den Blick nehmen und in den Blick genommen werden – fallen dir solche Momente ein? Vielleicht ist auch eine Erwartung geweckt worden?

Der Weg in die Gegenwart
Versuche heute, bewusst zu schauen, die Umwelt wahrzunehmen, die Menschen, die dir begegnen.

 

 

 

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