Im Focus: Leben – 27.4.2019

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Der Text: Joh 20, 24-29
Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Der Impuls
Glauben ist nicht unvernünftig. Es gibt durchaus gute Gründe zu glauben. Es geht auch nicht um ein intellektuelles Für-Wahr-Halten. Mit der Faulheit des Verstandes, nicht denken zu wollen und dafür einfach Dinge für wahr zu halten, hat Glauben nicht viel zu tun. Es geht um den existentiellen Sprung. Es gibt gute Gründe, ihn zu wagen, aber du musst ihn auch tun. Das ist wie bei zwei Liebenden: Sie haben gute Gründe für ihre Liebe. Aber wenn keiner den Sprung wagt und sagt: Ich liebe dich, wird es schwierig. Wage den Sprung der Liebe.

Der Weg in die Gegenwart
„Leben“: Das Wort dieser Woche immer wieder einmal wiederholen. Oder bei einem anderen Wort oder Gedanken des heutigen Impulses verweilen.

 

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