Im Focus: Identität – 13.3.2019

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Der Text Joh 9, 1-7
Unterwegs sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden. Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Das heißt übersetzt: der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.

Der Impuls
Wer hat gesündigt? Einer muss doch schuld sein. Einer muss doch in die Schublade passen, die wir dafür bereit gehalten haben, in die Schublade, auf der steht: Schuldig. Nein, macht Jesus deutlich, lasst diese Schublade. Ein Mensch ist viel mehr, als ihr seht, seine Identität geht darin nicht auf. Ja, das was als schuldig, als heillos erscheint, das ist heilvoll: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden.“ Wagt, aus dem Schubladendenken auszubrechen.

Der Weg in die Gegenwart
„Identität“: Das Wort dieser Woche immer wieder einmal wiederholen. Oder bei einem anderen Wort oder Gedanken des heutigen Impulses verweilen.

 

 

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