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Der Text Mt 16, 13-14
Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Der Impuls
Eine schillernde Persönlichkeit, dieser Jesus: Er ist Johannes, er ist Elias, er ist Jeremia, er ist einer der Propheten. Was macht seine Identität aus? Er tritt auf wie die Propheten. Da finden sich Züge von Elija, Johannes und all den anderen. Das stimmt – und er ist mehr. Wir vergleichen, setzen in Beziehung – und der andere Mensch ist mehr. Das hat mit der Unverfügbarkeit eines Menschen zu tun – und mit dem Geheimnis, das jeder und jedem innewohnt. Wir haben Namen, Zuschreibungen und Vorstellungen – und doch dürfen wir den anderen nicht darauf festlegen. Das gilt für die Menschen in unserer Nähe – und es gilt für Jesus.
Der Weg in die Gegenwart
„Identität“: Das Wort dieser Woche immer wieder einmal wiederholen. Oder bei einem anderen Wort oder Gedanken des heutigen Impulses verweilen.
