Nicht abtauchen – 24.1.2019

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Der Text
Das missfiel Jona ganz und gar und er wurde zornig. 2Er betete zum Herrn und sagte: Ach Herr, habe ich das nicht schon gesagt, als ich noch daheim war? Eben darum wollte ich ja nach Tarschisch fliehen; denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langmütig und reich an Huld und dass deine Drohungen dich reuen. (Jona 4, 1-2)

Der Impuls
Jona ist sauer. Er wollte der Untergangsprophet sein und er wollte Ninive brennen sehen. Gott handelt mit ihm, aber so ganz anders als gewollt. Jona muss sich von liebgewonnenen Vorstellungen verabschieden, die er mit dem Willen Gottes verwechselt hat. Das ist eine große Zumutung, weil es von uns fordert, die Sicherheit zugunsten der Unsicherheit aufzugeben. „Dein Wille geschehe“ beten wir im Vater Unser. Das ist nicht immer leicht, nicht nur für Jona.

Der Weg in die Gegenwart
Bei dem Wort oder Satz aus dem Bibeltext verweilen, der deine Aufmerksamkeit gefunden hat.

 

2 Comments

  1. „Die Sicherheit zugunsten der Unsicherheit aufgeben“, tja das ist so
    eine Sache. Das fordert Mut und Kraft und ein großes Stück Risiko
    Bereitschaft, zu der wir nicht immer bereit sind, denn wer möchte
    schon gerne scheitern ?
    Andererseits, wer nicht wagt, der nicht gewinnt …..

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  2. ….yep der Mensch denkt und denkt, und Gott lenkt….bis wir das erkennen, ist es ein langer Weg….wie bei Jona…Eigenartig wie er für mich einer der ausdrucksvollsten Gestalten der Bibel geworden ist….

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