5.6.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Letzten Samstag war in Frankfurt viel los. Gleich zwei Demonstrationen bin ich begegnet. Auch sonst waren viele Menschen unterwegs. In der Nähe der Börse höre ich rhythmisches Stampfen und Klatschen. Neugierig mache ich einen kleinen Schlenker. Eine große Gruppe von Männern, ich vermute aus Thailand, stehen um einen stattlichen Schrein. Was ich erkennen kann, tragen alle eine dunkle Hose, der Oberkörper ist frei, etliche Muskelberge sind zu sehen. Faszinierend und ein wenig befremdlich ist dieses Schauspiel, wieviel Kraft da zu spüren ist.

Ein Impuls

Vielleicht war es aus ihrem Glauben heraus auch so etwas wie Fronleichnam, was ich da am Samstag in Frankfurt an der Börse beobachten konnte. Welche Kraft gibt der Glauben dir? Bedenke, dass es da kein Maximum gibt und dass Gott sowohl die lauten wie die leisen Töne beherrscht:  Das Brausen an Pfingsten und das verschwebende Schweigen in der Höhle des Elija. Wie war der Klang dieser Woche?

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiges Sehen: Gib der Welt Raum und schaue sie an, die große Welt und die kleine persönliche Welt, und bringe sie vor Gott.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.