
Dienstag, 21. Juli
Audio
Strassenkunst
In Saint Valery, eine der Küstenstädte an der Alabasterküste, findet ein Fest statt, um für die Seenotrettung zu sammeln. Ein großes Zelt steht am Kai, direkt am Sportboothafen, es duftet nach gegrilltem Fisch. Ein Blick auf die Kreidetafel verrät, dass natürlich die Moules Frites, Muscheln mit Pommes, die es hier an jeder Ecke gibt, nicht fehlen. Es geht schon in den Nachmittag, so dass sich die Kundschaft fürs Mittagessen verlaufen hat. Auf einer Bühne findet gerade der Soundcheck statt. Damit es später gut klingt, müssen die einzelnen Instrumente und der Gesang über Mikrofone abgenommen werden. Der Schlagzeuger ist laut genug, das Saxofon eigentlich auch, aber Gitarre und die menschliche Stimme brauchen eine Verstärkung. Damit am Ende alles gut klingt und es weder zu laut noch zu leise ist, werden am Mischpult die Regler entsprechend eingestellt. Ich kenne das aus eigener Praxis, bleibe eine Weile stehen und höre zu, und gehe dann weiter.
Ein Impuls
Wenn du betest, wie beginnst du? Einfach loslegen oder eine Zeit, sich zu sammeln und zu organisieren. Manchmal ist gleich loslegen das Richtige, manchmal braucht es eine Zeit der Vorbereitung. Das ist so etwa wie ein Soundcheck mit dem Heiligen Geist. Ein wenig probieren, ob die Gebetshaltung so oder doch anders sein soll. Sich sammeln, auf den Atem achten, begonnen, und noch einmal nachjustieren. Was hilft dir für einen guten Gebetsklang?
Verweilen in der Gegenwart
Der konkrete Ort: Nimm den Ort wahr, an dem du jetzt bist, als wäre es das erste Mal. Dann nimm dich wahr, wie du an diesem konkreten Ort bist. Für ein paar Augenblicke einfach da sein wollen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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