
Samstag, 9. Mai
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Etwas goldener Staub
Die Taube lieben. Ich höre das Singen der Amsel und das Lied des Rotkehlchens und freue mich daran. Ich bewundere die Künste der Mauersegler und das erhabene Gleiten eines Greifvogels. Dann kommt eine Stadttaube vorbei. Sie schwingt sich behäbig empor, macht Lärm beim Fliegen, das Gurren ist monoton und enervierend. Der ganze Vogel wirkt ungeschickt.
Ein Impuls
Auch die Taube ist ein Geschöpf Gottes. Immerhin kündete sie vom Ende Sintflut. Vielleicht ist sie auch ein gutes Bild für den Alltag. Ich kann das Unvollkommene sehen, wie es ist, und üben, es nicht mir schönzusehen, sondern mit Liebe anzuschauen. Mit einem solchen Blick auf die vergangene Woche schauen.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Wasser: Wasser ist Leben. Trinke bewusst etwas Wasser und spüre dem Geschmack nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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