10.8.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Diese Kunst ist mehr eine Wind- und Wellenkunst: An einem windigen bis stürmischen Nachmittag beobachte ich die Kitesurfer, denen es nicht windig genug sein kann. Unter den Füßen haben sie eine Art kleines Surfbrett, das allerdings mehr an ein Skateboard erinnert. Als Segel dient ein großer Lenkdrachen, über den die Artistinnen und Artisten der Wellen mit einem Geschirr verbunden sind. Geschickt legen sie das Segel hoch oben in den Wind und lassen sich ziehen, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Sie spielen mit dem Wind und den Wellen und nutzen sie, um regelrecht abzuheben und über den Wellen zu fliegen, bis sie wieder landen, Schwung aufnehmen und von vorn beginnen.

Ein Impuls

Ich war fasziniert und voll Bewunderung für dieses Schauspiel. Im Nachhinein kam mir ein Satz in den Sinn, der – fälschlicherweise – Aristoteles zugeschrieben wird: Du kannst den Wind nicht ändern, aber das Segel anders setzen. Die Kitesurfer haben das ausdauernd getan und sind mit dem gleichen Wind mal in die eine, mal in die andere Richtung gefahren. Vielleicht ein Bild für die beginnende Woche, gerade wenn der Wind ungünstig erscheint.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atemstrom: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.