Gottes Ort (19.11.2020)

Donnerstag, 19. November

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Der Ort: Gen 28, 15-16, Die Bettkante
Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich vollbringe, was ich dir versprochen habe. Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sagte: Wirklich, der HERR ist an diesem Ort und ich wusste es nicht.

Ein Impuls
Die Bettkante steht für den Übergang von der Nacht zum Tag, vom Wachen zum Schlafen, vom Traum zur Realität. Sie verbindet diese zwei Welten. Mal huscht man drüber, mal verweilt man auch auf ihr, um die verschiedenen Realitäten in den Blick zu nehmen – den Tag, das Echo der Nacht – mitunter auch für ein Gebet. Jakob staunt auf der Bettkante. Er verbindet Traum und Wirklichkeit. Der Ort, an dem er ist,  ist nicht mehr bloß Nachtlager, sondern der Ort, der Jakob auf Gott hin öffnet. Die Bettkante kann ein solcher öffnender Übergangsort sein.

Für hier und jetzt
Die Morgen- oder Abenddämmerung bewusst wahrnehmen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Lebendiger Gott,
In diesen ungewöhnlichen Zeiten,
wo Berührung vermieden
und das Lächeln versteckt wird,
lass uns spüren,
dass Du unser Leben berührst.

Möge Dein Heil und Frieden
uns in Körper, Seele und Geist erneuern.
Halte ein tiefes Lächeln
in unseren Herzen.
(Chris Polhill, Iona prayer circle, Übersetzung: Peter Lincoln)

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