Gottes Ort (16.11.2020)

Montag, 16. November

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Der Ort: Gen 28, 11-16
Jakob kam an einen bestimmten Ort und übernachtete dort, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm einen von den Steinen dieses Ortes, legte ihn unter seinen Kopf und schlief dort ein. Da hatte er einen Traum: Siehe, eine Treppe stand auf der Erde, ihre Spitze reichte bis zum Himmel. Und siehe: Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der HERR stand vor ihm und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Deine Nachkommen werden zahlreich sein wie der Staub auf der Erde. Du wirst dich nach Westen und Osten, nach Norden und Süden ausbreiten und durch dich und deine Nachkommen werden alle Sippen der Erde Segen erlangen. Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich vollbringe, was ich dir versprochen habe. Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sagte: Wirklich, der HERR ist an diesem Ort und ich wusste es nicht.

Ein Impuls
Ein bestimmter Ort, wo genau bleibt offen, so wird die Erzählung von Jakobs Traum eingeleitet. Es ist ein unerkannter Ort, der der Entdeckung harrt. „Wirklich, der Herr ist an diesem Ort und ich wusste es nicht.“ Jakob staunt über seine Entdeckung und über den, der an diesem Ort ist. Gott ist da und zugleich ist er unerkannt, wie jener Ort, wo Jakob seinen Traum hatte. Es ist ein Ort, wo Himmel und Erde sich berühren. In der Berührung liegt die Anwesenheit Gottes. Sie lässt staunen: „Hier ist Gott – und ich wusste es nicht.“

Für hier und jetzt
Staunen – vielleicht hast du eine staunende Erinnerung, vielleicht lässt dich dieser Tag staunen. Es könnte eine Himmels-Berührung sein.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Lebendiger Gott,
In diesen ungewöhnlichen Zeiten,
wo Berührung vermieden
und das Lächeln versteckt wird,
lass uns spüren,
dass Du unser Leben berührst.

Möge Dein Heil und Frieden
uns in Körper, Seele und Geist erneuern.
Halte ein tiefes Lächeln
in unseren Herzen.
(Chris Polhill, Iona prayer circle, Übersetzung: Peter Lincoln)

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