Im Focus: Grenzen – 21.3.2019

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Der Text: Hos 11, 8-9
Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich ausliefern, Israel? Wie könnte ich dich preisgeben wie Adma, dich behandeln wie Zebojim? Gegen mich selbst wendet sich mein Herz, heftig entbrannt ist mein Mitleid. Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Efraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte. Darum komme ich nicht in der Hitze des Zorns

Der Impuls
Gott kommt sozusagen an eine Grenze, nämlich die Grenze dessen, was ihm zugeschrieben wird. Wir können von Gott nur menschlich reden, weil wir nun mal Menschen sind. Doch das stößt an Grenzen: Ich bin Gott, nicht Mensch! Manchmal können wir mit Fug und Recht sagen, Gott habe allen Grund zornig zu sein, manchmal möchten wir einem Menschen auch den Zorn Gottes an den Hals wünschen. Doch Gott ist kein Spielball seiner Leidenschaften. Der Heilige in unserer Mitte grenzt sich ab und eröffnet so einen Weg: Gott ist viel größer.

Der Weg in die Gegenwart
„Grenzen“: Das Wort dieser Woche immer wieder einmal wiederholen. Oder bei einem anderen Wort oder Gedanken des heutigen Impulses verweilen.

 

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