
Mittwoch, 21. Oktober
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Etwas goldener Staub
Der Sonnengesang des Franz von Assisi: Guai acquelli, ke morrano ne le peccata mortali: / beati quelli ke trovarà ne le tue sanctissime voluntati, / ka la morte secunda nol farra male.
Wehe jenen, die in tödlicher Sünde sterben.
Selig, die er finden wird in deinem heiligsten Willen,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.
Ein Impuls
Man kann sagen, dass der mittelalterliche Mensch die Furcht hatte, in Sünde zu sterben, die „tödliche Sünde“, und so den Himmel zu verpassen. Das stimmt und doch taugt es nicht, sich damit zu trösten, wir würden es heute anders sehen. Die Möglichkeit besteht, sich ganz von Gott abzusondern, sich abzuwenden sogar dann, wenn wir ihn nach dem leiblichen Tod schauen. Die Seligkeit liegt darin, sich in Gottes Willen fallen zu lassen und das ist das Leben. Viel mehr können wir hier auf Erden, glaube ich, nicht sagen. Doch was wir können, ist uns einüben in Gottes Willen, einüben in Vertrauen. „Dein Wille geschehe.“
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Innen: Gib acht auf dich. Wie ist es jetzt? Schenke dir einen freundlichen Blick. Für ein paar Augenblicke bleibe einfach bei dir.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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