Himmelsbriefe 13.9.2018

Audio: Text und Impuls

Der Text
Eph 1,8-9 teilw. in der Übersetzung von R. Schnackenburg
8Durch sie hat er uns mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt
9und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, /
gemäß seinem freien Ratschluß, den er vorher gefaßt hatte.

Der Impuls
Gottes Freiheit tut sich kund. Niemand hat ihn gezwungen, keine faule Kompromisse, sondern ein freier Entschluss, seinen Willen kundzutun. Die Freiheit Gottes strahlt aus auf uns. „Das Gesetz des Geistes hat uns frei gemacht“, schreibt Paulus im Römerbrief (Rom 8,2). Das Gesetz des Geliebten ist Freiheit. Es ist die paradoxe Freiheit, sich aus Liebe ganz zu binden. Auch an dich.

Der Weg in die Gegenwarthildegard_Fotor
Für heute gibt es ein eigenes Musikstück, das den Impuls aufgreift und in Klang umsetzt: „Denn das Gesetz des Geistes hat mich frei gemacht“ aus der Motette „Jesu meine Freude“ von J. S. Bach.
Oder verweile bei dem Wort, Satz oder Gedanken des Hymnus, der dich angesprochen hat oder beim Bild aus dem Scivias – Kodex.

Die Musik
J. S. Bach: Denn das Gesetz des Geistes, Motette „Jesu meine Freude“ https://youtu.be/w3NziLCHqTQ

Der Hymnus
Der Hymnus aus dem Epheserbrief

1 Comment

  1. Schön, diese paradoxe Freiheit. Ähnliche Worte habe ich vor ein paar Tagen über Madeleine Dêlbrel gelesen, was ein Freund über sie sagte.
    Sie sei eine freie Frau gewesen durch die Freiheit Gottes, durch den sie sich hat gefangen nehmen lassen.

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