
Donnerstag, 8. Oktober
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Etwas goldener Staub
Der Sonnengesang des Franz von Assisi: Laudato si’, mi signore, per sora luna
Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Mond
Ein Impuls
Der Mond leuchtet nicht aus sich heraus, sondern weil die Sonne ihn anstrahlt. Doch ist er deshalb weniger schön? Das indirekte Licht bringt ihn zum Leuchten, lässt seine Schönheit erkennen. Wenn ich mich betend und meditierend in von Gottes Licht bescheinen lasse, kommt die Schönheit zumindest ein bisschen hervor. Mag es auch vorkommen wie eine Kraterlandschaft des Mondes, Gott erkennt mehr. Sein Licht ist nicht ein kalter Scheinwerfer, der unbarmherzig auch den letzten Kratzer auf der Seele ausleuchtet. Es ist ein warmherziges und barmherziges Licht, das uns leuchten lässt.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Außen: Gib acht auf das Lebendige um dich herum. Jetzt oder im Laufe des Tages, oder erinnere dich an einen lebendigen Moment des letzten Tages.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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