
Dienstag, 6. Oktober
Audio
Etwas goldener Staub
Der Sonnengesang des Franz von Assisi: spetialmente messor lo frate sole,
Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen,
besonders dem Herrn Bruder Sonne,
der uns den Tag schenkt und durch den du uns leuchtest.
Ein Impuls
Die Sonne eröffnet den Reigen der Geschöpfe, die Franziskus besingt. Mächtig ist sie, sie bringt das Tageslicht. Doch bei aller Macht ist für Franziskus klar: Sie ist nicht Gott, sie ist ein Geschöpf. Doch das schmälert die Sonne in keiner Weise. Sie wird Franziskus ein Fenster zu Gott. Das Erste, was er im frate sole erkennt, ist die Güte Gottes: Du, Gott, leuchtest uns. Du hast die Sonne geschaffen, damit es hell sei in der Welt. Gott sorgt für uns.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Dasein: Nimm den Ort wahr, an dem du jetzt bist, als wäre es das erste Mal. Dann nimm dich wahr, wie du an diesem konkreten Ort bist. Für ein paar Augenblicke einfach da sein wollen.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.