9.10.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Blog und Podcast im Herbst

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Etwas goldener Staub

Der Sonnengesang des Franz von Assisi: Laudato si’, mi signore, per sora luna e le stelle

Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Mond und die Sterne.
Am Himmel hast du sie geformt, klar und kostbar und schön.

Ein Impuls

Die Sterne geben Orientierung. Auf See kann man nach ihnen navigieren. Der Sternenhimmel ändert sich im Laufe des Jahres und ist wie ein großer Kalender, der die Jahreszeiten anzeigt. Auch der Mond übt seine Kraft aus im Wechsel der Gezeiten. Der Blick in den Himmel gibt Orientierung auf der Erde und in der Zeit. Mir kommt eine Zeile aus dem alttestamentlichen Buch Kohelet in den Sinn: „Überdies hast du, Gott, die Ewigkeit in alles hineingelegt.“ Der Blick in den Sternenhimmel gibt auch davon eine Ahnung und hilft, in der Zeit die Orientierung zu behalten.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiges Sehen: Gib der Welt Raum und schaue sie an, die große Welt und die kleine persönliche Welt, und bringe sie vor Gott.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.