Als hätt der Himmel die Erde still geküsst 15.8.2018

Audio: Text und Impuls

Das Gedicht: Maria. Magnificat (Lk 1, 48-55)
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,

das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Der Impuls
Das Erbarmen Gottes, die Warmherzigkeit Gottes. Er übergeht die Ungerechtigkeit nicht, er ist treu, seit Abraham. Das reibt sich mitunter sehr stark an der Wirklichkeit. Auch Jesus, Mariens Sohn, der sie ihren Lobpreis singen lässt, wird Ablehnung erfahren, auch bei den eigenen Leuten. Wir können Gott loben und der Blick in die Zeitung kann dieses Lob im Halse stecken bleiben lassen. Maria weiß darum und sie vertraut Gott es an, dass er vollbringe, wo menschliche Kraft nicht ausreicht. So magst du in den Alltag gehen, das tun, was du tun kannst, Gott loben und ihn bitten, für das, was nicht in deiner, aber in seiner Macht steht.

Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.

Audio II: Das ganze Gedicht

Magnificat

 

 

1 Comment

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s