Als hätt der Himmel die Erde still geküsst 14.8.2018

Audio: Text und Impuls

Das Gedicht: Maria. Magnificat (Lk 1, 48-55)
Meine Seele preist die Größe des Herrn
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan
und sein Name ist heilig.

Der Impuls
Der große Lobgesang der Maria, als ihr in der Begegnung mit Elisabeth die Großartigkeit von Gottes Wirken aufgeht. Es ist das Wunder des Lebens, und das auf eine ganz einzigartige Art und Weise. Gott hat Maria Ansehen geschenkt – und nun genießt sie es. Wo hat dir Gott Ansehen geschenkt? Wofür magst du jetzt danken und ihn groß sein lassen? Magnificat.

Der Weg in die Gegenwart: Der heutige Abschnitt
Bei dem Wort, dem Satz, bei der Formulierung, die dich anspricht, verweile und komme den Tag über immer wieder einmal darauf zurück.

Audio II: Das ganze Gedicht

Magnificat

 

 

4 Comments

  1. So richtig verstehen tue ich das mit dem- Ansehen – auch nicht – ich dachte immer, Gott liebt uns so wie wir sind- wir brauchen nicht bei ihm um Ansehen zu buhlen ,wie das in der menschlichen Welt so üblich ist + klar, sollen wir so leben um ihm zu gefallen – was heißt Ansehen ? Menschen, die gebeutelt sind vom Leben haben keins erhalten? Andere die besondere Stellungen beziehen haben besonderes Ansehen zugeteilt bekommen ? Schwer zu definieren …Für meine Person bin ich dankbar für das, was mir am Herzen liegt : Familie und Freunde,auch die gesicherte Arbeit – allem anderen Folge ich mit dem Herzen und mit Bauchgefühl – folge dem Weg,den ich wohl gehen soll und gehe ihn ….ohne Gedanken an Ansehen zu erlangen – ein kleines bisschen Gutes und Freude anderen zu schenken ,ohne im Vordergrund zu erscheinen – Einfach wirken – ohne viel tamm- tamm…..

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    1. Liebe Dagmar, du schreibst das, was mir auch durch den Kopf ging. Wobei es mir nicht darum ging, dass ich um Ansehen vor Gott buhlen muss. Das habe ich, wie es jeder hat. Bei Gott sind ja alle gleich. Aber das Irdische, das sieht ja ganz anders aus. Aber wenn ich an die Seligpreisungen denke, brauche ich ja kein irdisches Ansehen. Welches Ansehen ist hier also gemeint?
      Göttliches Ansehen habe ich, weltliches Ansehen habe ich nicht…..

      oder doch? Jetzt bekomme ich gerade die Antwort.
      Ich habe viele Kinder geschenkt bekommen, die mir Ansehen geben. Ich finde manchmal Worte, für die mir Menschen dankbar sind (Ansehen), ich habe ein ansteckendes Lachen, über das ich manche Menschen erfreuen kann (Ansehen) und ich habe ein liebendes Herz geschenkt bekommen, was manche Menschen schätzen (Ansehen). Meist wünschen wir uns nur das Ansehen an anderen Stellen und erhalten es nicht. Und meinen deshalb es gäbe kein menschliches Ansehen.

      Puh, jetzt weiß ich, dass ich dankbar sein kann für all diese Geschenke, weil sie mir Absehen verleihen.
      Genauso, wie ich dankbar sein kann für die Erkenntnis und den Blog mit Dagnars Worten, durch die ich die Erkenntnis jetzt bekam.

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  2. Es ist schön,hier mit Menschen zu kommunizieren ,die einem nicht bekannt sind – eine Bereicherung für den Geist – dafür auch mal ein dickes Danke – für diese Möglichkeit sich auszutauschen – Denkanstöße zu bekommen – in sich reinhorchen -kommentieren zu dürfen – oder nicht – es ist und macht Freude und bereichert den Alltag –

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