Donnerstag, 15.2.2018

Der Impuls als Audio – Datei

Der Text: Joh 2, 1-11
Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei.  2Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.  3Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.  4Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.  5Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!  6Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.  7Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand.  8Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.  9Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen  10und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.  11So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

Impuls
Eine Hochzeitsfeier: Damit beginnt im Johannesevangelium das Wirken Jesu. Jesus geht in das konkrete Leben der Menschen hinein und teilt es. Dabei geht es nicht erdenschwer zu, sondern durchaus fröhlich. Der Weg Jesu, der Weg mit Gott, kennt die Freude. Die muss sich nicht verstecken.

Geh in deiner Vorstellung mit Jesus und den Jüngern zu der Hochzeitsfeier und sieh dich einmal um: Wo zieht es dich hin? In den Saal zu den Gästen, zu den Dienern, zum Gespräch Jesu mit seiner Mutter…
Der Mundschenk ist erstaunt: Wann warst du das letzte Mal erstaunt? Wie war das Gefühl, erinnerst du dich noch?
So tat Jesus sein erstes Zeichen: Gemeint ist ein Hinweis, wer er ist: der Sohn Gottes. Jetzt am Anfang ist das noch nicht so klar, aber immerhin, es gibt ein Hinweis. So ähnlich wie bei einem Wegweiser: Der ist noch nicht das Ziel, aber gibt eine Richtung vor –wenn man ihn sieht. Kennst du Hinweise, die dich an Gott erinnern? Das Lächeln deines Kindes, der Blick eines Menschen, der erste Sonnenstrahl…. Halte heute Ausschau nach solchen Hinweisen.

Weg in die Gegenwart:
Du bist meine geliebte Tochter, du bist mein geliebter Sohn.

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