12.6.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Ich komme am frühen Abend an Sankt Bernhard im Frankfurter Nordend vorbei. Aus dem Pfarrsaal dringt Musik. Leicht verstimmt spielt das Klavier, Gesang gesellt sich dazu. Es ist Chorprobe. Eine friedliche Atmosphäre entsteht an diesem kühlen Abend. Weitergehend klingt die Musik nach, pace e bene in der Stadt.

Ein Impuls

Singen ist etwas Wunderbares. Ich bin der Meinung, dass das schönste Instrument die menschliche Stimme ist. Mal hell und klingend, mal heiser oder brummend, mal sicher im Ton und manchmal auch knapp daneben. Die Bibel ist voll von Gesang, im Himmel und vor allem auf Erden. Miriam mit der Trommel, Maria und natürlich König David mit seiner Harfe. Die Psalmen kennen alle Arten von Liedern, fröhliche, übermütige, Lobgesänge und auch Klagegesänge, das ganze Leben. Für heute: Den Liedern des Tages nachspüren.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiges Sehen: Gib der Welt Raum und schaue sie an, die große Welt und die kleine persönliche Welt, und bringe sie vor Gott.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.