9.6.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Ich fahre mit der Kleinbahn nach Königstein. Hier verkehren Züge mit Wasserstoffantrieb. Die Züge sind modern und gleichzeitig haftet ihnen, so finde ich, noch etwas von Prototyp an. Das ist nicht verwunderlich, weil neue Technik zunächst erprobt werden muss. So knarzt und quietscht und schnattert es. Zeitweise hat man den Eindruck, inmitten einer Gänseherde zu sitzen. Aber ich komme pünktlich an.

Ein Impuls

Manchmal braucht es einfach etwas längeren Atem, der sich nicht gleich vom ersten Quietschen verschrecken lässt. Es gibt Tage, die sind eher wie Prototypen und machen komische Geräusche. Ob daraus etwas wird oder ob die Idee zwar gut war, aber in der Praxis nichts taugt, weiß man nicht immer sofort. Es braucht einen längeren Atem.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiges Dasein: Nimm den Ort wahr, an dem du jetzt bist, als wäre es das erste Mal. Dann nimm dich wahr, wie du an diesem konkreten Ort bist. Für ein paar Augenblicke einfach da sein wollen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.