Bilderwelten 20.9. – 6.10.2018

Titel

Wie viele Bilder hast du auf dem Smartphone oder bei den einschl├Ągigen Communities gepostet? Da kommt schon einiges zusammen, vermutlich nicht nur bei mir ­čśäOft sind es Momentaufnahmen des Alltags. Ob Jesus auch Selfies gemacht h├Ątte, wenn es zu seiner Zeit schon Smartphones gegeben h├Ątte, wei├č ich nicht. Aber er hatte ein Gesp├╝r f├╝r den Alltag der Menschen und war dort mitten drin. Er z├╝ckt dann nicht die Kamera, sondern malt mit Worten Bilder, die aus dem Alltag der Menschen kommen. Das Reich Gottes ist nahe, ja es ist schon abgebrochen, es wird wachsen, gegen Widerst├Ąnde. Dieses Reich ist anders, als erwartet. Um es zu beschreiben, findet Jesus Bilder, die Gleichnisse vom Himmelreich und von der Gottesherrschaft. Letzteres ist heutzutage zu einer schwierigen Vokabel geworden, die mit Gewalt und Unterdr├╝ckung in Verbindung gebracht wird. Das ist nicht die Wirklichkeit, die Jesus beschreibt. Sein Reich w├Ąchst, wie das Saatkorn, wie ein Sauerteig durchs├Ąuert es alles, es ist kostbar wie eine Perle und stiftet zu manch ungew├Âhnlichem, wenn nicht verr├╝cktem Handeln an. Im 13. Kapitel des Matth├Ąusevangeliums sind einige besondere Bilder versammelt. In den n├Ąchsten drei Wochen lade ich ein, diese Bilder zu entdecken, gleichsam in die Ausstellung zu gehen, sie zu betrachten und Verbindungen zum eigenen Alltag zu entdecken. In gewisser Weise ist das dann auch ein Selfie mit Jesus.