29.6.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

Audio

Etwas goldener Staub

Vor einiger Zeit habe ich hier über ein Denkmal mit Mütze und kleine Parallelen von Rom und Frankfurt berichtet (16. Juni). Die heutige Parallele geht noch weiter den Stiefel runter nach Süditalien. Während meines Studiums war ich einige Male in der Osterwoche ganz im Süden, Apulien, Kalabrien, Sizilien. Die Lebensart dort ist nochmal anders als in Rom oder gar in Mailand. So kommt das öffentliche Leben zwischen Mittag und spätem Nachmittag fast zum Erliegen. Wer nicht unbedingt muss, bleibt zuhause. Selbst im Frühjahr war es so warm, dass es unmittelbar nachvollziehbar war. Die Aktivitäten verlagerten sich in den Abend. In der Hitze der letzten Woche habe ich mich daran erinnert und wenigstens am Wochenende war Zeit für eine Siesta.

Ein Impuls

Umdenken tut not. In den letzten Tagen haben wir es vermutlich alle erfahren. Es geht nicht einfach so weiter. Nicht mit dem Umgang mit dem Klima und vor allem nicht mit dem Alltag. Ich muss ihn anpassen, soweit es eben möglich ist. Erstaunlich, wie mächtig noch immer Gewohnheiten sind. Doch geht es darum, den passenden Rhythmus zu finden, für heute, für jetzt.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiger Atem: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.