
Donnerstag, 2. Juli
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Etwas goldener Staub
Die Autokorrektur läuft im Hintergrund und verbessert Fehler. Auf dem Handy ist das einerseits ganz praktisch, weil die Finger die kleinen Tasten nicht richtig treffen. Man muss aber aufpassen, denn der Wortschatz ist begrenzt und es kann passieren, dass da auf einmal ein ganz anderes Wort steht als gedacht. Am Computer ist es einerseits hilfreich, dass Tippfehler angestrichen werden, andererseits stelle ich immer wieder fest, dass das Programm nur einen Schreibstil kennt und Abweichungen davon unterstreicht. Es versteht nicht, worum es in dem Text geht. Irgendwie ist es auch beruhigend, dass ein Mensch doch anders liest als eine Maschine.
Ein Impuls
Autokorrekturen gibt es auch sonst im Leben. Das sind die Abläufe, die von selbst geschehen. Ich frage nicht nach, warum ich etwas mache oder wie, sondern mache es einfach. Das ist oft sehr hilfreich. Doch manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen, ob die Routine wirklich passt. Das gilt besonders im geistlichen Bereich. Hier sind Routinen wie eine regelmäßige Gebetsform zum Beispiel sehr hilfreich. Doch sie können auch meinen religiösen Wortschatz beschränken. Der Wortschatz und die Grammatik des Geistes sind viel größer. Wie gut, dass Gott noch einmal anders liest als wir Menschen.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Außen: Gib acht auf das Lebendige um dich herum. Jetzt oder im Laufe des Tages, oder erinnere dich an einen lebendigen Moment des letzten Tages.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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