
Sonntag, 20. September
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Strassenkunst
Ich sitze in der Bahn nach Königstein. Der Tag verspricht sonnig zu werden, doch am Morgen ist es noch frisch. Es wird herbstlich. Passend dazu sehe ich herbstliche Straßenkunst: Wir fahren an einer Brache vorbei. Alte Maschinen, Baumaterial und Schutt liegen herum. In der Mitte wachsen nebeneinander, als ob sie in einer Vase stünden, einige große Sonnenblumen. Van Gogh hätte sie nicht schöner malen können.
Ein Impuls
Mit dieser Straßenkunst auf der Schwelle zwischen Sommer und Herbst endet der Sommerblog. Morgen geht es mit Goldstaub in den Herbst. Für heute: Dem Sommer noch einmal Raum geben und den Herbst begrüßen.
Verweilen in der Gegenwart
Sonntagszeit: Gönne dich dir selbst. Sei einfach du und einfach da.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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