23.7.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Oder genauer: Strandkunst. Die Strände an der Alabasterküste bestehen aus Kieselsteinen. Mit den geeigneten Badeschuhen geht es aber – im Wortsinne. Dennoch können die Wellen tückisch sein und einem die Beine wegziehen. Manch einer fällt eher unelegant auf den Hosenboden. Nicht so ein Mädchen von vielleicht 12 Jahren. Sie hat Freude am Wasser und der der Brandung. Wie eine Tänzerin geht sie auf die Wellen zu, macht sich länger, hebt die Arme empor, schwingt sich in den Rhythmus der Brandung ein, taucht unter und wieder auf, und wenn eine Welle sie erwischt, gehört auch das zu ihrer Choreografie.

Ein Impuls

Die Welle kommt. Nicht nur am Meer, auch im banalen Alltag. Gut, manchmal ist der so stürmisch, dass die Rettungsschwimmer, wäre man am Meer, die rote Fahne hissten, Baden verboten. Gelb sind schon ordentliche Wellen und bei Grün ist die See nicht unbedingt spiegelglatt, aber man kann gut schwimmen. Wenn nicht gerade die rote Fahne am Mast des Alltags weht, ist vielleicht heute Gelegenheit, den Alltag zu tanzen wie das Mädchen am Strand. Sich in den Rhythmus hineingeben und seine eigene Choreografie finden.

Verweilen in der Gegenwart

In der Welt sein: Gib acht auf das Lebendige um dich herum. Jetzt oder im Laufe des Tages, oder erinnere dich an einen lebendigen Moment des letzten Tages.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.