14.7.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Ich bin am Strand in der Normandie. Am Meer ist die Hitzewelle erträglich, es weht beständig eine ordentliche Brise. Ein Mäuerchen trennt die Promenade vom Strand und lädt ein, sich hinzusetzen und den Blick schweifen zu lassen: Auf das Meer, das aufgewühlt anbrandet, die Menschen auf dem Strand aus Kieselsteinen und auf der Promenade, wie sie flanieren. Etwas weiter weg von mir hat sich eine Gruppe Frauen versammelt. Eine hat ein Tamburin und ermuntert die anderen zu tanzen. Spontane Straßenkunst am Meer.

Ein Impuls

Mir fällt Miriam ein, wie sie vor den Israeliten tanzt. In gewisser Weise war auch das spontane Straßenkunst und Miriam wird nicht allein getanzt haben. Nicht jeder Tag ist ein Tag zum Tanzen, es gibt Zeiten, da ist einem nicht danach zumute. Und es gibt sie, die Zeiten, wo die Füße wippen und eine innere Melodie einen trägt. Vielleicht schenkt der Tag heute einige Momente des Tanzes, so wie bei Miriam oder den Frauen auf der Strandpromenade. Und wenn es nicht heute ist, dann an einem anderen Tag.

Verweilen in der Gegenwart

Der konkrete Ort: Nimm den Ort wahr, an dem du jetzt bist, als wäre es das erste Mal. Dann nimm dich wahr, wie du an diesem konkreten Ort bist. Für ein paar Augenblicke einfach da sein wollen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.