
Montag, 13. Juli
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Strassenkunst
Den Auftakt macht der heilige Philipp Neri. Er lebte im 16. Jahrhundert in Rom und trieb sich gerne auf der Straße und unter dem Volk herum. Das gefiel nicht jedem. Doch Pippo, wie ihn die Römer nannten, störte es nicht. Er lebte aus einer tiefen Spiritualität heraus und zugleich ganz geerdet. Denn er wusste: „Um gut zu beten, braucht es den ganzen Menschen.“
Ein Impuls
Der ganze Mensch, also von Kopf bis Fuß. Meistens sind wir im Kopf. Manchmal sendet der Körper so viele Signale, dass wir gerne woanders wären. Doch wenn es einigermaßen normal ist, kannst du dich einmal wahrnehmen, von Kopf bis Fuß, und vielleicht bei den Füßen beginnen, die dich tragen. Dann weitergehen über die Beine bis zum Becken; und noch weiter, einmal in den Bauchraum spüren und dann die Wirbelsäule emporklettern, wie auf einer Leiter; die Schultern wahrnehmen, die Arme und Hände; dann über den Hals zum Kopf, einmal herum und bis ganz nach oben. Um gut zu beten, braucht es den ganzen Menschen.
Verweilen in der Gegenwart
Der Atemstrom: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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