
Samstag, 29. August
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Strassenkunst
Ich mache eine kleine Wanderung im Taunus, rund um den „Zacken“, das sind einige kleine Felsformationen unterhalb des Feldberges. Ich kenne den Rundweg von früher, bin ihn aber schon länger nicht gegangen. Auch die Markierung erweist sich als spärlich, so dass ich immer wieder suche, wo der Weg weitergeht. Der rote Milan, das Markierungssymbol für den Rundweg, macht sich gerade an schwierigen Stellen rar. Hinzukommt, dass der Weg in meiner Erinnerung anders ist. An einer Stelle entdecke ich einen schmalen, halb zugewachsenen Weg durch eine offene Landschaft. Es ist der richtige. doch in meiner Erinnerung stand hier ein Wald. Einer der Stürme muss hier gewütet habe. Mit suchen, mal auf die digitale Karte schauen und auf die Markierung achten, gehe ich den Weg, vielleicht nicht den ursprünglich ausgewiesenen, aber trotzdem schön.
Ein Impuls
Die Wege der letzten Woche: Wie waren sie? Mal deutlich, mal ein Suchen, mal Wiedererkennen, mal neu. Die vergangene Woche noch einmal nachgehen
Verweilen in der Gegenwart
Auf den Geschmack kommen: Trinke oder esse ganz bewusst. Spüre den Nuancen des Geschmacks nach.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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