15.6.26 Goldstaub – Lebensspuren im Alltag. Die Fortsetzung

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Etwas goldener Staub

Ein Spaziergang am Sonntag führt mich von Sachsenhausen über den Eisernen Steg auf die andere Mainseite und durch die Stadt. Zwar ist es (noch) nicht so heiß wie im Lied von den Lovin‘ Spoonful, das vielen in der Version von Joe Cocker im Ohr ist: Hot town, summer in the city. Doch auch ohne Hitze stellt sich eine frühsommerliche Lässigkeit ein. Menschen flanieren am Main, Fans machen sich auf zum Fußballschauen, mir begegnet ein Paar mit Deutschlandtrikot, darüber Blazer und Sakko, sozusagen die Edelvariante, der Fluss glitzert in der Sonne und eine Atmosphäre der Entschleunigung legt sich über die Stadt.

Ein Impuls

Heute ist Montag, der Beginn der Arbeitswoche. Da passt vielleicht sommerliche Lässigkeit nicht so gut. Oder vielleicht doch? Man muss sie ein bisschen suchen, aber vielleicht gibt es heute auch kleine Sommermomente.

Verweilen in der Gegenwart

Lebendiger Atem: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.