27.7.26 Strassenkunst – Blog und Podcast im Sommer

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Strassenkunst

Ich war in der Benediktinerabtei Le Bec zum Gottesdienst. Das Kloster hat seit seiner Gründung 1034 eine wechselvolle Geschichte mit Unterbrechungen durchlaufen. Heute lebt dort eine kleine Kommunität von Mönchen. Die alte Klosterkirche ist zerstört, der ehemalige Speisesaal dient heute als Kirche. Die Liturgie ist schlicht und lässt sich Zeit. Sie ist nicht in die Länge gezogen, vielmehr folgt sie einem inneren Rhythmus, in den ich mich gut einschwingen kann.

Ein Impuls

Wie geht diese Kunst des Feierns weiter, sozusagen auf die Straße? Sicher nicht im Kopieren 1:1. Die Kunst besteht darin, bei dem zu sein, was man gerade tut. Das braucht keinen Kirchenraum, da reicht auch eine Kartoffel, die zu schälen ist oder eine andere alltägliche Tätigkeit. Der Tag ist zu lang, um das immer zu machen, doch wenigstens ab und zu: Genau bei dem bleiben, was ich gerade tue.

Verweilen in der Gegenwart

Der Atemstrom: Achte auf deinen Atem, wie er kommt und geht, wie er Weite schenkt und wie du ausatmend etwas lassen kannst.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.