Herbstfarben – Der Blog im Oktober (6.10.2021)

Mittwoch, 6. Oktober

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Der Sonnengesang
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken
und heiteres und jegliches Wetter,
durch das du deinen Geschöpfen
Unterhalt gibst.

Gelobt seist du, mein Herr,
durch Schwester Wasser,
gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch.

Ein Impuls
Auch das Wetter ist ein Sinnbild Gottes und Anlass ihn zu loben, wie das Wasser. Wie kostbar ist es, wenn es nicht bequem aus einem Hahn fließt, sondern geschöpft werden muss. Es ist nicht selbstverständlich. So wie Gott nicht selbstverständlich ist, Glaube will geschöpft werden, und er wird vielfältig bleiben, wie das Wetter. Das ist kein idyllisches Bild, das Franziskus zeichnet. Ohne Schutz und nach heutigen Maßstäben schlecht bekleidet – keine Goretex-Funktionswäsche, sondern nur ein wenig Stoff und Sandalen – ist er unterwegs. Jegliches Wetter kann dennoch Anlass des Lobes sein. Der Herbst in seiner Wetterwendigkeit kann ein Übungsfeld sein, sich ins aufrichtige Loben auch gegen Widerstand einzuüben.

Der Weg in die Gegenwart
Die Strophe des Sonnengesangs entlanggehen und dort verweilen, wo es eine Resonanz gibt.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Die Musik
Cantico delle Creature, Der Sonnengesang, Petr Eben, HamburgVOKAL

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