
Donnerstag, 30. April
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Etwas goldener Staub
Ich bin mit einem kleinen Plan in den Tag gestartet. Ungefähr ein halber Tag in Mainz, dann wieder zurück und zu Hause noch etwas arbeiten. Nun gut, die Bürozeit dauerte länger, aber ich hatte keinen Druck. Für die Fahrt zurück fand sich sogar ein ICE, der pünktlich losfuhr. Er strandete leider am Frankfurter Flughafen. Aber im Regionalbahnhof soll es mit der S Bahn weitergehen, so hieß es in der Durchsage. Also gehe ich dorthin und als ich am Bahnsteig ankomme, steht dort ein ICE aus Brüssel. Der fährt auch anders als geplant und so komme ich mit anderem Plan aber nicht planlos schließlich an.
Ein Impuls
Es läuft nicht nur manchmal, sondern ziemlich oft anders als geplant. Der Alltag lässt sich nicht präzise berechnen. Er besteht aus vielen Variablen. Trotzdem kann ich planen und es funktioniert ja auch oft genug. Wenn nicht, dann ist Flexibilität gefragt. Ich bin überzeugt, dass der Heilige Geist der größte flexible Planer ist. Gottes Plan ist das Leben. Davon berichtet Ostern. So oft durchkreuzen Menschen diesen Plan. Um das Bild meiner Zugfahrt aufzugreifen, sie sorgen für Verspätungen und Gleiswechsel. Dennoch bleibt Gott nicht stur sitzen. Er ändert den Plan. Gottes Geist passt sich unserer Wirklichkeit an, ohne das Ziel zu verfehlen, damit wir ankommen, im Leben in Fülle.
Verweilen in der Gegenwart
Lebendiges Außen: Gib acht auf das Lebendige um dich herum. Jetzt oder im Laufe des Tages, oder erinnere dich an einen lebendigen Moment des letzten Tages.
Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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