Lukas – Tagebuch eines Landarztes (23.9.2021)

Donnerstag, 23. September

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Der Text: Lk 8, 31 – 34
Und die Dämonen baten Jesus, dass er ihnen nicht befehle, in die Unterwelt hinabzufahren. Nun weidete dort an einem Berg gerade eine große Schweineherde. Die Dämonen baten Jesus, ihnen zu erlauben, in die Schweine hineinzufahren. Er erlaubte es ihnen. Da verließen die Dämonen den Menschen und fuhren in die Schweine und die Herde stürmte den Abhang hinab in den See und ertrank. Als die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und erzählten es in der Stadt und in den Dörfern.

Ein Impuls
Wohin mit den Dämonen? Die Unterwelt ist es nicht, aber die Schweineherde, jene Tiere, die als unrein galten, die kommt in Frage. Jesus erlaubt es. Da wird die große Souveränität Jesu sichtbar. Die Dämonen, die so zahlreich waren und den Menschen gefangen hielten, sie werden zu Bittstellern. Die Macht ist gebrochen. Nicht einmal die Schweineherde können sie bändigen, sondern gehen mit den Tieren unter. Auch wenn die Gedankenspaziergänge zum Beispiel beim Beten sicher keine Dämonen sind, so kann es hilfreich sein, sie wahrzunehmen, ihnen zu erlauben, da zu sein, um dann zu fragen, an welchen Ort sie gehen sollen, auf die andere Seite des Meeres oder neben mir. Dahin kann ich sie schicken und mir so, für den Moment, einen freien Raum zu schaffen.

Der Weg in die Gegenwart
Sich einen ruhigen Moment gönnen und auf den Tag schauen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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