Lukas – Tagebuch eines Landarztes (21.9.2021)

Dienstag, 21. September

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Der Text: Lk 8, 27 – 29
Als Jesus an Land ging, lief ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der von Dämonen besessen war. Schon seit Langem trug er keine Kleidung mehr und lebte nicht mehr in einem Haus, sondern in den Grabhöhlen. Als er Jesus sah, schrie er auf, fiel vor ihm nieder und rief mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich bitte dich: Quäle mich nicht! Jesus hatte nämlich dem unreinen Geist befohlen, den Mann zu verlassen.

Ein Impuls
Diese Heilung sprengt einige Rahmen. Der Arzt Lukas beobachtet die Krankheit genau. Dieser Mann ist so krank, dass er kaum mehr einem Menschen ähnelt. Außerhalb der Zivilisation lebt er, wild, ungezähmt, gefährlich. Er ist schon einen Schritt in die Unterwelt gegangen, dass er in den Grabhöhlen lebt. Dieser Besessene, der nicht Herr seiner selbst ist, läuft Jesus entgegen. Auch das ist unerwartet. Warum rennt er nicht weg? Er schreit doch laut auf: Was habe ich mit dir zu tun? Nichts! Doch weder das Geschrei noch der Impuls wegzurennen, zurück in die Unterwelt, halten Jesus auf. Er ruft den Menschen zurück ins Leben. Der unreine Geist, das, was gegen das Leben steht, soll weichen. Das sprengt den Rahmen, gerade wenn die Grabhöhlen tief zu sein scheinen. Der Ruf Jesu ist der Ruf ins Leben. Ganz konkret, in das Leben dieses Tages.

Der Weg in die Gegenwart
Sich einen ruhigen Moment gönnen und auf den Tag schauen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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