Lukas – Tagebuch eines Landarztes (16.9.2021)

Donnerstag, 16. September

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Der Text: Lk 8, 16 – 18
Niemand zündet eine Leuchte an und deckt sie mit einem Gefäß zu oder stellt sie unter ein Bett, sondern man stellt sie auf den Leuchter, damit jene, die eintreten, das Licht sehen. Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt. Achtet darauf, genau hinzuhören! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.

Ein Impuls
Zwei Dinge gibt Jesus mit: Zunächst ist da eine Fähigkeit, nämlich die, wie eine Leuchte Licht zu spenden. Es ist die Fähigkeit, Gottes Wort zu hören. Wir sollten sie nicht kleinreden und sozusagen mit den mannigfaltigen Verrichtungen unseres Alltags entschuldigen. Es wird auch nicht gelingen, früher oder später stupst einen der Heilige Geist an. Deshalb gilt es, achtsam zu sein. Das bewahrt einem vor dem zweiten, was Jesus anspricht: Der Irrtum, etwas zu besitzen. Dabei geht es nicht um das Materielle. Es geht viel weiter. Jesus zielt auf die vermeintliche Glaubenssicherheit. Doch der Glaube ist nie fertig. Wir besitzen Gott nicht. Wie gut, das öffnet Raum für die Überraschungen, die Gott bereitet.

Der Weg in die Gegenwart
Auf die Überraschungen des Tages achten.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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