Lukas – Tagebuch eines Landarztes (8.9.2021)

Mittwoch, 8. September

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Der Text: Lk 7, 39-40
Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, sagte er zu sich selbst: Wenn dieser wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, die ihn berührt: dass sie eine Sünderin ist.
Da antwortete ihm Jesus und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen.
Er erwiderte: Sprich, Meister!

Ein Impuls
Noch einmal der Vers von gestern, heute mit dem ihm folgenden Vers. Der Pharisäer denkt bei sich und Jesus „antwortet“, wie Lukas notiert. Obwohl der Pharisäer seine Gedanken nicht ausgesprochen hat, greift Jesus sie auf. Er wendet sich diesem zweifelnden Pharisäer zu – mit Namen. Erst hier wird der Name Simon genannt. Ebenso erstaunlich ist die Reaktion des Simon: „Sprich, Meister!“ Simon weicht nicht aus, aus seinen Fragen, Grübeleien, Urteilen und Zweifeln öffnet er sich Jesus. Ich möchte dir etwas sagen, wie leicht kann dieser Satz untergehen. Simon ist da ein Vorbild für den Mut des Hörens.

Der Weg in die Gegenwart
„Ich möchte dir etwas sagen,“ – diesen Satz Jesu mit durch den Tag nehmen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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