Sommerzeit – Der Ferienblog

Dienstag, 20. Juli

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Der Text: Mattina, von Giuseppe Ungaretti
m’illumino
d‘ immenso.

ich erstrahle
unermesslich

Ein Impuls
Ungaretti fängt den Moment ein, wenn die Sonne den Horizont mit ihrem Schein weitet. Alles erstrahlt. Das Morgenleuchten strahlt nicht nur am Horizont, der Morgen beginnt in einem selbst, wenn ich mich dafür öffne. Viel braucht es nicht dazu, das Morgenleuchten reicht – und das Abendrot auch. Die Schwelle zwischen Tag und Nacht und zwischen Nacht und Tag, sie ist nicht nur ein Übergang von Licht und Dunkel, Hinein- und Wegdrehen der Erde von der Sonne, auf dieser Schwelle leuchtet die Ewigkeit.

Der Weg in die Gegenwart
Vielleicht ist Gelegenheit, den Sonnenauf- oder untergang zu sehen; oder bewusst die Schwellen des Tages wahrnehmen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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