Lukas – Tagebuch eines Landarztes (10.7.2021)

Samstag, 10. Juli

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Der Text: Lk 7, 2-5
Ein Hauptmann hatte einen Diener, den er sehr schätzte, der war krank und lag im Sterben. Als der Hauptmann aber von Jesus hörte, schickte er jüdische Älteste zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.

Ein Impuls
Dieser Hauptmann war schon besonders. Er gehörte der römischen Besatzungsmacht an, das machte ihn mindestens verdächtig. Er war ein Außenseiter. Das Schicksal seines Dieners lässt ihn nicht kalt. Dieser empathische Außenseiter schickt nun jüdische Älteste zu Jesus. Er pflegt offensichtlich Umgang mit denen von der anderen Seite. Diese sind auch dazu bereit, weil er das Volk liebt und die Synagoge gebaut hat. Ein ganz besonderer Hauptmann war das, der sich nicht in irgendein Schema von Freund und Feind, von Zugehörig und Ausgeschlossen einordnen lässt. Die Grenzen der Zugehörigkeit sind fließend, wie aktuell.

Der Weg in die Gegenwart
Einen besonderen Menschen in den Blick nehmen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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