Lukas – Tagebuch eines Landarztes (13.6.2021)

Sonntag, 13. Juni

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Der Text: Lk 5, 29-31
Und Levi gab für Jesus in seinem Haus ein großes Gastmahl. Viele Zöllner und andere waren mit ihnen zu Tisch. Da murrten die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten und sagten zu seinen Jüngern: Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern und Sündern essen und trinken? Jesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.

Ein Impuls
Levi lädt seine Freunde ein, also die Menschen, mit denen er verbunden war. Er hatte beruflich mit ihnen zu tun, vielleicht gab es auch Freundschaften. Alle sollten diesem Jesus begegnen. Irgendwie haben es auch die Gelehrten geschafft, dabei zu sein. Ob sie mit im Festsaal sind oder ob sie draußen vor dem Haus des Levi stehen und sich echauffieren, das überlässt Lukas unserer Phantasie. Jedenfalls liefert diese Zusammenkunft eine gute Gelegenheit, sich aufzuregen. „Wie kann er nur, das darf doch nicht sein!“ Wie modern ist das. Mit Daumen hoch und Daumen runter geht es nicht nur in den sozialen Medien schnell zur Sache. Wie leicht ist es, zum Pharisäer zu werden, nur weil etwas oder jemand nicht in die Meinungsblase passt. Der Arzt Lukas legt es Jesus in den Mund und bringt es auf den Punkt: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.

Der Weg in die Gegenwart
Die Freundinnen und Freunde vor dem inneren Auge einladen und für sie danken.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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