Lukas – Tagebuch eines Landarztes (11.6.2021)

Freitag, 11. Juni

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Der Text: Lk 5, 25-26
Und sogleich stand er vor ihren Augen auf, nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging Gott preisend in sein Haus. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir Unglaubliches gesehen.

Ein Impuls
Der Gelähmte ist gelöst. Innerlich und äußerlich. Das direkte Wort Jesu, „Steh auf, nimm dein Bett und geh“ braucht keine Vermittlung, es wirkt „sogleich“. Da gibt es kein Halten, weder für die Leute und ihr Staunen, noch für den Gelähmten. Er schreitet die neue Freiheit aus und kehrt – Gott preisend – in sein Haus zurück. Wer weiß, seit wie langer Zeit er so heim gekommen ist? Wie komme ich heim, abends nach der Arbeit zum Beispiel, frage ich mich? Gewiss nicht immer fröhlich Gott lobend. Der Gelähmte erinnert mich an das Danken – und an den Urheber des Lebens, auch des banal alltäglichen Lebens.

Der Weg in die Gegenwart
Gott loben. Mit diesem Gedanken ein Gebet beginnen – oder enden.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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