Lukas – Tagebuch eines Landarztes (9.6.2021)

Mittwoch, 9. Juni

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Der Text: Lk 5, 21 – 22
Und die Schriftgelehrten und die Pharisäer fingen an zu überlegen: Wer ist dieser, der Lästerungen ausspricht? Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein? Jesus aber erkannte ihre Gedanken und erwiderte ihnen: Was überlegt ihr in euren Herzen?

Ein Impuls
Die Antwort Jesu hat Folgen: Deine Sünden sind dir vergeben. Er spricht den Gelähmten nicht nur von der körperlichen, sondern von der seelischen Lähmung frei. Damit wird deutlich, dass Jesus mehr ist als ein geschickter Arzt. Das alles passt nicht in den Denkhorizont der Gelehrten. Gott ist in ihren Konzepten gefangen und selbst zu einem Gelähmten geworden. So überlegen sie hin und her „im Herzen“, dem Ort der Erkenntnis, und erlangen doch keine. Jesus will auch sie befreien von ihrem Denkkarussell, die Heilung des Gelähmten soll dafür Zeichen sein. Er erkennt ihre Gedanken, dass sie nicht weiterführen, sondern engführen.

Der Weg in die Gegenwart
Gott ist größer. Mit diesem Gedanken ein Gebet beginnen – oder enden.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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