Lukas – Tagebuch eines Landarztes (3.6.2021)

Donnerstag, 3. Juni

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Der Text: Lk 5, 12-13
Und es geschah, als sich Jesus in einer der Städte aufhielt: Siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Als er Jesus sah, warf er sich auf sein Angesicht und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen.
Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Im gleichen Augenblick wich der Aussatz von ihm.

Ein Impuls
Wenn du willst. Das Anliegen des Mannes ist klar. Er will vom Aussatz befreit werden, will „rein“ werden. Das bedeutete auch: Er will wieder dazu gehören. Die Hoffnung ist Jesus, die einzige Hoffnung. „Wenn du willst“, damit sagt er, dass Jesus die Macht hat, ihn zu heilen. Zugleich macht er deutlich, dass es Jesu freier Wille ist, Heilung geschehen zu lassen oder nicht. Zwischen ihm und Jesus ist ein Abstand, den er nicht überwinden kann. Jesus streckt die Hand aus und berührt ihn. Er überwindet den Abstand, er überwindet die Aussonderung und berührt den Unberührbaren. „Ich will.“ Der Mann ist frei.

Der Weg in die Gegenwart
Einmal auf das eigene Beten achten: Lässt es Gott frei?

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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