lebensfarben – Der Blog zur Osterzeit (4.5.21)

Dienstag, 4. Mai

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Die Farbe: gelb
… wie die Farbtupfer auf dem Rasen bei Heilig Kreuz.

Ein Impuls
Der zweite gelbe Farbtupfer stammt von einer unermüdlich blühenden Blume. Die „ausdauernde Schönheit“, wie ihr botanischer Name übersetzt heißt, ist noch ein wenig kleiner als der Löwenzahn. Sie taugt als Liebesorakel oder um einen Kranz zu binden. Gemeint ist das Gänseblümchen. Außen ist ein Kranz weißer Blütenblätter, so dass die Wiese weiß gesprenkelt ist. Geht man näher heran, sieht man jedoch, dass es in der Mitte hellgelb leuchtet. Wie auf einem Teller werden die kleinen Sonnenpünktchen in Szene gesetzt. Das Kleine und Unscheinbare hebt Gott hervor, stattet es aus mit einem Kranz leuchtender Strahlen. Ich beginne zu ahnen, was Jesus meint, wenn er auf die Blumen des Feldes verweist und sagt, dass selbst Salomo in all seiner Pracht nicht so gekleidet war wie eine von ihnen. Dann fährt er fort: Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr wird er euch kleiden! (Lk 12, 28).

Der Weg in die Gegenwart
Ein Gänseblümchen anschauen.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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