einfach.mehr – Der Blog vor Ostern (26.2.21)

Freitag, 26. Februar

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Der Vers: Ps 91, 15
Wenn er mich anruft, werde ich ihn erhören.

Ein Impuls
Der Tempel des Leibes ist schon merkwürdig: Manchmal gleicht er einem lauten und wuseligen Basar. Da schwirren die Gedanken nur so umher und der Duft vieler Gefühle durchmischt sich. Nicht immer ist das exotisch spannend. So wie wenn man auf dem Wochenmarkt nur noch eine Sache braucht, sich aber dafür durch die Menschenmengen schlängen muss und kaum vorankommt, ist das sehr anstrengend. Und manchmal gleicht er einem stillen Ort in der Natur, der zum Verweilen in der Stille einlädt. Ob nun laut oder leise oder irgendwo dazwischen, in diesem Tempel entsteht das Gebet, entsteht der Ruf zu Gott. Der will antworten, das ist die Zusage. Diese Antwort geschieht in den allermeisten Fällen nicht im übernatürlichen Donnerschall, sondern im Tempel, in dir, ob es nun laut oder leise zugeht. Das Tröstliche dabei ist Gottes Geduld, der sich schon mal über einen vollen Markt schlängelt und gegebenenfalls sich in eine lange Schlange stellt, nur um das Eine zu überbringen: Du bist geliebt.

Der Weg in die Gegenwart
Auf den Atem beten: Du in mir und ich in dir.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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