Lukas – Tagebuch eines Landarztes (8.2.2021)

Montag, 8. Februar

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Der Text: Lk 4, 33-35
In der Synagoge war ein Mensch, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der schrie mit lauter Stimme: He, du, was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann in ihre Mitte und verließ ihn, ohne ihm zu schaden.

Ein Impuls
Provokation, Drohung, ein Kampf. Der Dämon wagt sich heraus. „He, du“ übersetzt die Einheitsübersetzung. Der Dämon tritt auf wie ein Halbstarker, der vor Kraft nicht laufen kann. Im Gegensatz zu allen anderen weiß er, wer Jesus ist. Das will er zu seinem Vorteil einsetzen. Doch der Anführer der Vorstadtgang hat sich gehörig verkalkuliert. Auf die Provokation geht Jesus nicht ein, aber mit deutlichen Worten befiehlt er: Schweig. Verlass ihn. Jesus schützt nicht nur sich, sondern den Mann, von dem der Dämon Besitz ergriffen hat. Jesus tritt so stark auf, dass der Halbstarke die Flucht ergreift. Er wirft den Mann regelrecht fort – ohne ihm zu schaden, wie der Arzt Lukas ausdrücklich notiert. So heilt Jesus.

Der Weg in die Gegenwart
Für jemanden beten.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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