Nachtschimmer (22.12.2020)

Dienstag, 22. Dezember

Audio

Ein Text: Moon on the water von Passenger und Lk 1, 46-49
Nun wirst du meinen Kopf mit Geschichten füllen, bis ich meine Augen schließe und träume bis zum Morgengrauen. Und wenn ich schlafe erzähle die Geheimnisse, erzähl mir Dinge, die du niemanden zuvor erzählt hast. Und wenn du aufwachst und nichts verbirgst, vielleicht weißt du dann, wie es sich anfühlt, geboren zu werden Ich könnte aufwachen und zum ersten Mal seit langem wieder etwas fühlen.

Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.

Ein Impuls
Ein zärtliches Liebeslied, vom Erzählen, vom Verweilen, von der Nacht und dem Mond, von Traurigkeit und von Liebe. „Vielleicht weißt du dann wie es sich anfühlt, geboren zu werden“: Wie es ist, zur Welt zu kommen, aufzuwachen, zu fühlen. Wie es ist, zur Welt zur kommen. Maria könnte dieses Lied von Passenger singen, für das Kind, das zur Welt kommen soll, für diesen Gott, der in der Menschwerdung erzählt, was er noch nie erzählt hat. Liebe, Traurigkeit, der Mond und die Nacht, in alles Menschliche kommt er zur Welt. Davon singt das Lied der Maria, lobt Gott und spart die Gegensätze nicht aus.

Für hier und jetzt
Atmen. Innehalten. Hören. Für einen Moment dasein.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Der Link zur Musik:
Moon on the water von Passenger

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