Nachtschimmer (5.12.2020)

Samstag, 5. Dezember

Audio

Ein Text: I am here von Celeste und Mk 1, 1-3
Diese Ängste sind keine Waffen mehr
Diese Tränen sind nur Tränen.
Und ich hoffe, du findest die Richtung
Und jetzt bin ich hier.

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes: Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!

Ein Impuls
Heute Abend wird in der Meditationskirche ein Labyrinth aus 2000 Kerzen brennen, durch das man gehen kann. Wenn du in ein Labyrinth gehst, folgst du einem verschlungenen Weg, der zwischen Innen und Außen, zwischen verloren und orientiert wechselt. Perspektiven ändern sich. Ängste brauchen keine Waffen mehr, Tränen können einfach Tränen sein, so singt es Celeste in ihrem Lied. Sie hofft, dass jemand sie begleitet, ihr die Richtung zeigt. Sie ist jetzt einfach da. Das Labyrinth ist ein Symbol für die eigene Mitte, für einfach Da-Sein. In der Wüste, im Alltag, in den tausend Dingen, die durch Kopf, Herz und Seele gehen, da ist ein Weg: für den Herrn. Wie im Labyrinth, ein Weg zur Mitte.

Für hier und jetzt
Atmen. Innehalten. Den Boden spüren. Für einen Moment Dasein.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

Der Link zur Musik:
I am here von Celeste

Das Kerzenlabyrinth brennt von Sonntag bis Freitag von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Rahmen der offenen Kirche.

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