Markus. Ein Reisebericht (5.11.20)

Donnerstag, 5. November

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Tagebuch: Mk 16, 9-13
Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammengewesen waren und die nun klagten und weinten. Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht. Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten. Auch sie gingen und berichteten es den anderen und auch ihnen glaubte man nicht.

Ein Impuls
Wie schwer dringt die Botschaft durch. Der anonyme Schreiber im Tagebuch des Markus fasst die Berichte der anderen Evangelien zusammen und auch er beginnt mit dem Zweifel. Aber in den Zweifel sät sich das Korn der Zuversicht. Die beiden, die unterwegs aufs Land waren, haben ihn erkannt – und Maria Magdalena, die von Jesus befreit wurde aus der Macht der Dämonen. Ihre innere Wunde erzählt ihr vom Leben, das Grab erzählt vom Leben. Maria Magdalena erzählt vom Leben.

Für hier und jetzt
Lausche heute auf die Erzählung des Lebens.

Vielleicht ist dir auch ein anderer Gedanke in den Sinn gekommen. Dann verweile dort.

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